Das kennst Du?

Das hast Du sicher schon gelernt. Aber erinnerst Du dich auch an Alternativen, wenn sie gebraucht werden?

- Feuerstelle - Wie für Was aufbauen?

Beachte: Auch bei Wind muss dein Feuer kontrollierbar sein (Funkenflug). Nie unbeaufsichtigt lassen und vollständig ablöschen bevor Du gehst!

Feuer

 

 

 

Diese Aufstellart nennt sich Pyramidenfeuer und ist für Kochen und Wärmen gut geeignet. Also ein Allzweckfeuer das überall verwendet wird. Beachte das nur die Menge Holz aufgelegt wird die auch gebraucht wird.

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Ein Grubenfeuer ist "unsichtbar" und als Kochstelle, aber nicht als Wärmequelle verwendbar. Es ist recht wetterfest und braucht wenig Holz. Beachte das die Wärmewirkung in der Erde -Wurzelwerk als "Kriechfeuer" - einen Waldbrand verursachen kann!

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Das Jägerfeuer ist zum kochen und wärmen geeignet. Es brennt langsam und der Glutherd ist bei Wind geschützt oder hat in Windrichtung gelegt Kaminwirkung.

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Eine große Flamme und viel Wärme bringt das Gitterfeuer. Deshalb ist es zum Wärmen und Kochen gut geeignet, besonders wenn die Aststärke dicker ist. Das Glutnest ist groß und der Brandschutz danach besonders wichtig!

Quelle: Adventjugend NRW

- Wetterschutz - Notunterkünfte

Wenn du keine Jurtenplane dabei hast, bleibt dir nur Naturmaterialien für eine Unterkunft zu verwenden. Du hast keinen Faden oder Seil dabei? Verdrehte Pflanzen eignen sich auch als "Strick". Normal reicht aber das "flechten" von Ästen und Zweigen als Grundlage für ein Dach oder eine Wand. Mit Blätterwerk oder Laub bedeckt - hast Du eine dichte Unterkunft. Beachte einen wettergeschützten Standort.

- Orientierung und "Kommunikation"

Wo bin Ich ... und wie mache ich auf mich - in einer Notsituation - aufmerksam?

Den letzten "lokalisierten Ort" wo du warst kennst du, weißt wie lange und in welche Richtung du etwa gelaufen bist. Eine gute Voraussetzung für das was kommt. Nimm die Landkarte. Keine mit? Es wird schwierig. Sieh und höre dir deine Umgebung genau an. Wo sind Menschen / Objekte/ Schilder die dir weiter helfen können? Suche befestigte Wege/ Straßen, denn die führen zu einer Ortschaft oder es kommt Jemand vorbei. Findest du nichts, lauf in eine Richtung. Such dir deshalb eine Zielrichtung und dazwischen einen weiteren Orientierungspunkt. Durch das Geländeprofil könnte einer der Punkte verschwinden. So bleibst du in der Richtung. Nutze deine Signalmittel um auf dich aufmerksam zu machen und rufe erst dann. Hast du eine Möglichkeit gefunden, verständige sofort deine Gruppe wo du bist.

- Wassergewinnung

Ist ein wirkliches Problem und meist sehr zeitaufwändig. Beachte das Gewässer (See, Fluß und Bäche) kein Trinkwasser sind. Wasser muss mit Entkeimungsmitteln oder durch Kochen (min. 20 Min.) aufbereitet und gefiltert werden. Ist eine derartige Wasserstelle nicht vorhanden musst Du "Wasser" suchen. Achte auf Bäume und Pflanzen (z.B. Weide und Brennnessel) da diese auf hohen Grundwasserstand oder unterirdische Wasserläufe verweisen. Feuchtigkeit kannst du aufsaugen und / oder auspressen (Laub, Moos usw.). Eine andere Möglichkeit ist das Wassersammeln durch auffangen. Dazu eine Folie über das Gras oder eine Grube spannen. Ein Steinchen in der Mitte sammelt das Wasser und Du kannst es auffangen. Tau setzt sich in der Nacht ab, verdunstet in der Sonne. Es gibt etwas Wasser auf und unter der Folie. Gleiches kannst Du auch mit einer Folie oder Tüte über Zweigen mit Blättern machen. Das braucht alles seine Zeit und bringt nur etwas Wasser - aber es reicht aus.

- Kann dir das helfen? (siehe unter "Hinweise" die Videos - auch wenn diese meist nicht von Pfadfindern sind)

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